14. BGF-Gütesiegelverleihung der VAEB

Wien (OTS) – In Anwesenheit von Hon.Prof. Dr. Gerhard Aigner, Sektionschef im Gesundheitsministerium, Dr. Gert Lang vom Fonds Gesundes Österreich und Cliniclowns-Mitbegründer Dr. Roman F. Szeliga, der ein launiges Referat zum Thema „Digitale Zukunft im Gesundheitsbereich“ hielt, wurden am 6. März 2018 in Wien zum 14. Mal die VAEB-Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen. Sektionschef Aigner beschrieb die Betriebliche Gesundheitsförderung als „Erfolgsgeschichte quer durch alle Sparten in unserem Land“ und als Win-Win-Faktor: „Das Wohlbefinden der Mitarbeiter kann nur im Sinne eines Unternehmens sein – der gesamte Betrieb profitiert davon und es ist daher wichtige Kennziffer eines Unternehmens“. Gert Lang vom Fonds Gesundes Österreich freute sich über eine Rekordzahl von Einreichungen für das BGF-Gütesiegel: „Wir können das Gütesiegel heuer schon an 1090 Betriebe erstmals verleihen, darunter immer mehr Kleinbetriebe.“ VAEB-Obmann Gottfried Winkler verwies auf die stolze Zahl von 40.850 VAEB-Versicherten, die derzeit durch BGF-Maßnahmen erreicht werden: „Das sind 65 Prozent unserer Versicherten. Darauf können wir stolz sein“. Mit dem Josefhof in Graz, der gerade neu gebaut wird, sei es der VAEB „gelungen, ein Herzstück der Betrieblichen Gesundheitsförderung zu schaffen. Die Rückmeldungen der Menschen, die die Gesundheitsprogramme dort in Anspruch nehmen, sind größtenteils positiv“. Die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau zeichnet bei dieser Gütesiegelverleihung das besondere Engagement von Unternehmen im Bereich Gesundheitsbewusstsein und Gesundheitsförderung aus. Gewürdigt werden konkrete, abgeschlossene BGF-Projekte und die nachhaltige Implementierung des Themas Gesundheit als Managementansatz in den Regelbetrieb eines Unternehmens. Herangehensweise und Umsetzung orientieren sich an bestimmten Qualitätskriterien. Das österreichische Netzwerk des BGF (das wieder Teil des europäischen Netzwerks für BGF ist) und ein externes Institut bewerten die Anträge aufgrund dieser Kriterien. Die VAEB unterstützt die Mitgliedsunternehmen dabei durch konkrete Sachleistungen beziehungsweise durch Beratungsangebote seitens ihrer Tochterunternehmen Wellcon und IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention). Einmal im Jahr können Unternehmen den Antrag auf ein BGF-Gütesiegel stellen, dieses wird bei Erfüllung aller Kriterien auf drei Jahre verliehen. 7 Betriebe wurden mit dem BGF-Gütesiegel ausgezeichnet. Drei davon, die Wellcon GmbH (100 MitarbeiterInnen), die Schmittenhöhebahn (123 MitarbeiterInnen) und die Lafarge Zementwerke GmbH (124 MitarbeiterInnen) bekamen das Gütesiegel zum ersten Mal verliehen. Dazu gab es 4 Wiederverleihungen: an die Seilbahn Komperdell GmbH (115 MitarbeiterInnen) und an die Graz Köflach Bahn und Bus Betrieb GmbH (413 MitarbeiterInnen). 2 Betriebe bekamen das Gütesiegel zum 5. Mal verliehen: die Imerys Talc Austria GmbH (118 MitarbeiterInnen) und die Gas Connect Austria GmbH (279 MitarbeiterInnen). Neben dem BGF-Gütesiegel wurde zum 5. Mal auch das Zertifikat „Rauchfreier Betrieb“ an Unternehmen übergeben, in welchem Konzepte und Maßnahmen der betrieblichen Tabakprävention Anwendung finden. VAEB-Chefarzt MR Dr. Peter Grabner unterstrich die Wichtigkeit der Verhinderung von Aktiv- und Passivrauchen am Arbeitsplatz und die Vorbildfunktion der Unternehmensführung bei der Implementierung von Nichtraucherprojekten. Je nach Umsetzung wurden hier Zertifikate in Gold oder Silber vergeben. Das Zertifikat in Gold erging an die Gesundheitseinrichtung der VAEB Josefhof. Zertifikate in Silber erhielten die RHI Trieben, das Gesundheits- und Betreuungszentrum der VAEB in Salzburg und das Gesundheits- und Betreuungszentrum der VAEB in Graz. Um die Bedeutung der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitssektor zu unterstreichen, bot die VAEB im Zuge der Veranstaltung ihren Gästen auch die Möglichkeit, sich über die immer umfassenderen Online-Services der österreichischen Sozialversicherung zu informieren. Diese reichen von der Einreichung von Wahlarztrechnungen über Gesundmeldungen nach Krankenständen bis zur Abfrage des Pensionskontos. Um die zeit- und wegesparenden E-Services zu nutzen, bedarf es einer Handysignatur, die bei der Gütesiegelverleihung auf Anfrage auf dem persönlichen Smartphone eingerichtet wurde. Ansonsten können sich VAEB-Versicherte – nach Terminvereinbarung – die Handysignatur in jedem Gesundheits- und Betreuungszentrum (GBZ) in Österreich installieren lassen. Nähere Infos und Kontakadressen der GBZ’s unter [www.vaeb.at] (http://www.vaeb.at).

VAEB – Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau Claudia Lambacher Büro Direktor Bogendorfer / Öffentlichkeitsarbeit 050 2350 DW 36104 oder Mobil: 0676/8923 36104 claudia.lambacher@vaeb.at www.vaeb.at

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