Lercher zu Grazer Gemeinderat: Wo zieht ÖVP eigentlich die Grenze bei der Zusammenarbeit mit extrem Rechten?

Wien (OTS/SK) – Wie einem Kurier-Artikel heute zu entnehmen ist, soll Heinricht Sickl für die FPÖ in den Grazer Gemeinderat einziehen. Sickl ist bekannt als Mitherausgeber der Aula, war in den 1990ern Mitglied der verbotenen „Nationalistischen Front“ und ist Mitglied der vom DÖW als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft Arminia. „Wieder einmal stellt sich die Frage, wo genau die ÖVP die Grenze zieht, wenn es um die Zusammenarbeit mit der extremen Rechten geht“, sagt am Dienstag SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst und verweist auf den Landbauer-Skandal.**** „Sollte Sickl tatsächlich in den Grazer Gemeinderat einziehen, gibt es meiner Ansicht nach nur die eine Antwort für die Grazer ÖVP: Die Zusammenarbeit mit der FPÖ sofort einstellen und die Koalition aufkündigen“, erklärt Lercher und fährt fort: „Alles andere wäre ein augenzwinkerndes Gutheißen von rechtsextremen Gedankengut und jener, die dieses fördern.“ (Schluss) up/mb

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