Ein großartiger „Tag der Freiwilligen“ am Gleisdorfer Hauptplatz

Zweite Freiwilligenmesse der Region Gleisdorf

Am 12. Oktober fand zum zweiten Mal die Freiwilligenmesse auf dem Gleisdorfer Hauptplatz statt. Vereine und Einrichtungen der Region und gaben einen Einblick in die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten für Freiwillige.

Was haben die Rettungshundebrigade Weiz, der Hospizverein, das Eltern-Kind-Zentrum, der Weltladen Gleisdorf oder die Bücherei Nitscha gemeinsam? So unterschiedlich sie auch sind, verbindet sie eines: das freiwillige Engagement vieler ehrenamtlich tätiger Menschen.

Am 12. Oktober haben sich diese gemeinsam mit einem Dutzend anderer Organisationen am Gleisdorfer Hauptplatz präsentiert. Die Freiwilligenbörse der Region Gleisdorf hatte zum „2. Tag der Freiwilligen“ eingeladen. Moderiert wurde die Veranstaltung wie letztes Jahr vom Geschäftsführer der Chance B, Franz Wolfmayr.

Mitglieder der Vereine standen den interessierten Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung und sprachen über die Gründe ihres freiwilligen Engagements. So wie Siegfried Wieser vom Zeit-Hilfs-Netz, der im Rahmen einer Zeit-Tausch-Börse „anderen Menschen nachbarschaftliche Hilfe anbietet“.

Oder wie Reinhard Gütl vom Roten Kreuz, der „begeistert ist von der Professionalität, der Einsatzbereitschaft und vom Gemeinschaftssinn der vielen ehrenamtlichen Unterstützer“. „Die sozialen Netzwerke, die hier entstehen, sind oft die Basis für lebenslange Freundschaften“, bestätigt Christa Maitz, die Staffelführerin der Rettungshundebrigade.

Einen ganz, ganz großen Dank an all die Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen und einen unverzichtbaren Dienst an der Gesellschaft leisten.“ Bernhard Braunstein, Vizebürgermeister Stadt Gleisdorf

Wir wissen um die Notwendigkeit, dass viele Menschen Hilfe brauchen“, sagte der Gleisdorfer Vizebürgermeister Braunstein. „Ohne die ehrenamtlich tätigen Menschen könnte vieles nicht angeboten werden.“ Manche dieser Vereine sind vielleicht nicht so bekannt wie die Freiwillige Feuerwehr, leisten aber dennoch eine sehr wichtige Arbeit.

Dienste wie das Lazarus Hilfswerk, der Hospizverein oder das Caritas-Begleitservice betreuen und begleiten pflegebedürftige Personen zu Hause. Und 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen leben (zum Glück) nach wie im eigenen Heim. „Auch deshalb unterstützt die Stadt Gleisdorf die Freiwilligenbörse und wird dieses Angebot weiter ausbauen“, erklärte Bernhard Braunstein bei der Freiwilligenmesse.

Quelle: Chance B